Auftaktkonferenz
Auftaktkonferenz des Forschungsverbunds DemoReg
Im November 2025 fand die Auftaktkonferenz des Forschungsverbunds DemoReg statt. Sie markierte den gemeinsamen Start in die Arbeit des Verbunds und bot den beteiligten Wissenschaftler*innen und Institutionen die Gelegenheit, die inhaltlichen Schwerpunkte, Teilprojekte und gemeinsamen Ziele vorzustellen.
Im Mittelpunkt der Konferenz standen zentrale Fragen demokratischer Regression und demokratischer Resilienz. Die Beiträge und Diskussionen machten deutlich, wie vielfältig die Perspektiven sind, die innerhalb von DemoReg zusammengeführt werden. Das Spektrum reicht von theoretischen Ansätzen und empirischen Analysen bis hin zu Fragen des Transfers zwischen Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft.
Eröffnet wurde die Auftaktkonferenz durch die Sprecher*innen des Forschungsverbunds, Ursula Birsl und Thomas Biebricher. In ihren Beiträgen hoben sie die wissenschaftliche Relevanz des Forschungsprogramms sowie die gesellschaftliche Aktualität der behandelten Themen hervor.
Grußworte sprachen Thomas Nauss, Präsident der Philipps-Universität Marburg, Christoph Degen, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, sowie Rainer Forst, Direktor des Forschungszentrums Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt. Sie unterstrichen die Bedeutung interdisziplinärer Demokratieforschung und die Relevanz des Forschungsverbunds für Hessen und darüber hinaus.
Ein inhaltlicher Höhepunkt der Veranstaltung war die Keynote von Birgit Sauer zum Thema „Geschlecht und Affekte in Zeiten rechtsautoritärer antidemokratischer Mobilisierung“. Der Vortrag eröffnete wichtige Perspektiven auf die affektiven, geschlechterpolitischen und gesellschaftlichen Dimensionen antidemokratischer Mobilisierung.
Die Auftaktkonferenz zeigte, wie DemoReg unterschiedliche wissenschaftliche Disziplinen, Institutionen und Forschungszugänge miteinander verbindet. Ziel des Verbunds ist es, Prozesse demokratischer Regression fundiert zu untersuchen und zugleich Perspektiven für die Stärkung demokratischer Strukturen zu entwickeln.
Der Forschungsverbund DemoReg wird durch das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur gefördert und ist Teil des Programms „Stärkung der Demokratieforschung Hessen“. Am Verbund beteiligt sind die Philipps-Universität Marburg, die Goethe-Universität Frankfurt, die Universität Kassel, die Technische Universität Darmstadt, die Frankfurt University of Applied Sciences und die Hochschule Darmstadt.

