Dimensionen wehrhafter Demokratie in unsicheren Zeiten

Workshop des WP 3.1 Demokratie zwischen Verteidigung und Zukunftsoffenheit

Während gegenwärtig zahlreiche Debatten in Politik und Gesellschaft eine „Krise der Demokratie“, ihren Zerfall oder ihre Regression beschreiben, rücken Fragen nach der (Selbst-)Verteidigung der Demokratie zunehmend in den Fokus. Eine zentrale Formel ist dabei die „wehrhafte Demokratie“. Sie ist omnipräsent, ihr Umfang und ihre Bedeutung(en) sind jedoch nicht immer klar umrissen.

Vor diesem Hintergrund wurde im Rahmen der Arbeit des WP 3.1 „Demokratie zwischen Verteidigung und Zukunftsoffenheit“ ein Workshop organisiert, der in Kooperation des DemoReg-Forschungsverbundes mit dem Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt und dem Forschungszentrum Normative Ordnungen stattfand. Der Workshop näherte sich dem Konzept der „wehrhaften Demokratie“ aus unterschiedlichen Perspektiven. Er brachte Forschende aus der politischen Theorie, dem Verfassungsrecht und der Sicherheitsforschung in den Dialog, um verschiedene Aspekte des demokratischen Selbstschutzes und der Architekturen der Wehrhaftigkeit zu beleuchten.

Die thematische Breite der Beiträge bot die Möglichkeit, verschiedene Dimensionen wehrhafter Demokratie einzeln zu diskutieren, kritisch zu reflektieren, miteinander in Beziehung zu setzen, zu systematisieren und die zunehmende Ausweitung der Anwendung des Begriffs zu beleuchten. Im Zuge dieses interdisziplinären Austauschs wurde außerdem seitens WP 3.1 ein DemoReg-Working-Paper veröffentlicht, das die Ergebnisse der Diskussionen bündelt.

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