https://www.demoreg.de/wp-content/uploads/2026/07/ANN_DemReg-Stand-scaled.jpg
1707
2560
Nora Zado
https://www.demoreg.de/wp-content/uploads/2026/01/Logo-DemoReg.svg
Nora Zado2025-10-03 19:16:502026-07-19 13:21:15DemoReg stellt sich in Berlin vorDer Forschungsverbund DemoReg
Der Forschungsverbund „Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression: Zeiten, Räume und Diskurse“ ist inter- und transdisziplinär angelegt und verbindet Grundlagenforschung aus kritisch-theoretischer sowie empirisch-analytischer Perspektive mit handlungs- und anwendungsorientierter Wissensproduktion, an der Praxispartner*innen direkt beteiligt sind. Im Mittelpunkt steht die nachhaltige Vernetzung der hessischen Demokratieforschung, die zu einer Plattform für den Dialog von Forschungsinitiativen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen ausgebaut werden soll.
Prof’in Dr. Ursula Birsl, Philipps-Universität Marburg, Sprecherin des Verbunds
„Der Forschungsverbund bietet mit seinem breiten Themenspektrum die Möglichkeit, historisch informiert, theoriegeleitet und empirisch-analytisch den Ursachen einer Destabilisierung der Demokratie nachzuspüren und danach zu fragen, wohin sich die gesellschaftliche und politische Ordnung in Hessen, Deutschland und in anderen etablierten Demokratien transformiert. Es wird darüber reflektiert, ob wir es mit einer Krise der Demokratie, demokratischen Regression oder gar mit Prozessen einer Faschisierung zu tun haben.“
Prof. Dr. Thomas Biebricher, Goethe-Universität Frankfurt, Sprecher des Verbunds
„Demokratien stehen unter Druck, aber wie genau manifestiert sich dieser Druck, woher kommt er und was lässt sich dagegen tun? Mich interessiert vor allem, wie sich Demokratie nach vorne verteidigen lässt; mit Hilfe einer Vorstellung von Resilienz, die sich nicht in der Festschreibung des demokratischen Status Quo erschöpft, sondern Perspektiven auf eine Erneuerung der Demokratie eröffnet.“
Prof’in Dr. Charlotte Dany, Hochschule Darmstadt, Leitung WP 1.2
„Im DemoReg-Projekt möchte ich „demokratische Regression“ empirisch aus der Perspektive lokaler zivilgesellschaftlicher Akteure erfassen, die Demokratie im Alltag leben und stärken sollen.“
Prof’in Dr. Isabelle Borucki, Philipps-Universität Marburg, Leitung WP 2.1
„Die Erfahrungen von Ungleichheit und Ausschluss, aber auch Unzufriedenheit sowie Persistenzen dieser Phänomene in einem breiten Zugang mit der Frage der Zukunft der Demokratie zu verbinden, ist für mich sehr wichtig.“
Prof. Dr. Eckart Conze, Philipps-Universität Marburg, Leitung WP 2.2
„Als Historiker blicke ich auf die Geschichte(n) demokratischer Regression. Demokratische Regression ist keine abstrakte Gefahr, sondern – gestern wie heute – eine konkrete Bedrohung der liberalen Demokratie.“
Dr. Reiner Becker, Demokratiezentrum Hessen, Leitung WP 4
„Demokratieforschung bietet Begriffe, Analysen und Befunde für eine vielfältige Praxis, die in Zeiten wie diesen fachliche Orientierung und argumentative Leitplanken benötigt. „
Prof. Dr. Rainer Forst, Goethe-Universität Frankfurt
„DemoReg greift die politiktheoretisch brennenden Fragen unserer Zeit auf: In welcher Krise bzw. regressiven Phase stecken demokratische Gesellschaften derzeit? Wie ist diese Situation auf den Begriff zu bringen, welche Ursachen gibt es dafür, und wie können demokratische Antworten aussehen?“
Dr’in Iva Hradská, Goethe-Universität Frankfurt
„Demokratische Regression ist kein abstraktes Phänomen – sie verändert, wie Menschen sich engagieren, positionieren und Gemeinschaft denken. Mich interessiert dabei besonders, wie junge Menschen in einer postmigrantischen Gesellschaft zwischen rechter Mobilisierung und zivilgesellschaftlichem Engagement navigieren – und was das für politische Bildung bedeutet.“
Prof. Dr. Christoph Daase, Goethe-Universität Frankfurt
„Demokratien müssen sich mehr und mehr gegen Anfeindungen wehren – intern und extern. Das DemoReg-Projekt soll dabei helfen, dass sich die Demokratie behaupten kann.“
Prof’in Dr. Nicole Deitelhoff, Goethe-Universität Frankfurt
„Es ist Wesensmerkmal der Demokratie, dass sie alle zentralen Fragen strittig aushandelt. Doch in Krisenzeiten suchen Menschen Vertrautheit statt Fakten, Zugehörigkeit statt Argument. Identitäten verfangen besser als Sachfragen. Das stellt demokratische Aushandlungsprozesse vor enorme Herausforderungen. DemoReg untersucht genau diese Spannung: unter welchen Bedingungen demokratischer Streit gelingt und wie Gesellschaften auch in Phasen massiver Unsicherheit handlungsfähig bleiben.“
Prof’in Dr. Kristina Dietz, Universität Kassel
„Das DemoReg-Projekt besitzt vor dem Hintergund wachsender autoritärer Tendenzen und einem Erstarken anti-demokratischer und rechtsextrmer Kräfte auch in Hessen eine hohe Relevanz. Es trägt dazu bei, besser zu verstehen, wie und warum Demokratie sich wandelt, demokratische Institutionen und Normen abgebaut werden und welche emanzipatorischen, demokratiestärkenden Tendenzen sich in Hessen herausbilden.“
Prof’in Dr. Merle Hummrich, Goethe-Universität Frankfurt
„Demokratische Regression verändert die gesellschaftlichen Bedingungen des Aufwachsens. Jugendliche sind davon nicht nur als künftige Bürger*innen betroffen, sondern als Generation, die demokratische Ordnungen unter veränderten Voraussetzungen erfährt und aneignet. Mich interessiert, wie junge Menschen diese Entwicklungen wahrnehmen, welche Zukunftsvorstellungen sie entwickeln und welche Bedeutung demokratische Werte und Institutionen in ihrem Alltag gewinnen. Die generationale Perspektive des Teilprojekts Jugend im Fokus ergänzt die politikwissenschaftliche und gesellschaftsanalytische Forschung des Verbundes um eine erziehungswissenschaftliche Sicht auf demokratische Regression.“
Aktuelles
https://www.demoreg.de/wp-content/uploads/2026/07/ANN_DemReg-Stand-scaled.jpg
1707
2560
Nora Zado
https://www.demoreg.de/wp-content/uploads/2026/01/Logo-DemoReg.svg
Nora Zado2025-10-03 19:16:502026-07-19 13:21:15DemoReg stellt sich in Berlin vor










